Hier eine Auswahl an Projekten:

 

 Freigeist  - Multimediales Theater mit Tanz

Stück und Inszenierung von Ilona Zindler sind eine Innenschau der Gedankenwelt des Dichters. Denkers, Philosophen und Menschen H. D. Thoreau, ein eigener Theatertext, basierend aufseinen Tagebucheintragungen, seinem Werk „Walden“ und anderen Texten.Thoreaus schlichte, auf einige Zeitgenossen abweisend wirkende Art, kontrastiert mit einerreichen, sensiblen Bilderwelt, die sich in den Werken zeigt. Was trieb ihn an? Hatte er auch Zweifel, obwohl er „selfreliance“ zu seinemCredo erhob? Hatte er Geliebte? Zwei Schauspieler (Paula Binder ( Thoreau), Gabriele Weller (Geliebte) stellen szenisch emotionale Momente desLebens Thoreaus dar, in einer Sprache, eingängig und zeitlos. Eine Tänzerin (Juliana LorenziBarreto) erscheint im Wechselspiel mit einer Videoinstallation zur Musik von "vergessenen“Völkern der Erde, kreiert surreale, ausdrucksstarke Bilder, die sich mit Motiven wie „Konsum oder „Maßlosigkeit“ oder „Umweltkatastrophen“ auseinandersetzen-
Themen, die Thoreauschon damals voraussah und anprangerte
Regie: Ilona Zindler
Tanz / Choreografie: Juliana Lorenzi Barreto KapitalismusVampir (Videoclip): Nina Richter
 Videoschnitt: Olga Richter
 


 Johanna von Orleans

  Friedrich Schiller

 

Johanna ( Paula Binder),die heilige Jungfrau von Friedrich Schiller ist die personifizierte Jungfrau, die aus zweierlei Gründen von den französischen Heeren bewundert wird und die sie genau deshalb zum Siegen bringt. Zum einen weil sie als Frau auf dem Kampfplatz nichts zu suchen hat, diesen aber sehr wohl beherrscht und das besser als mancher Mann. Und zum anderen, weil die Männerwelt ihr schon allein durch ihre Schönheit verfallen ist. Dieser Umstand wird Ihr dann auch schnell zum Verhängnis, da sie sich der wachsenden Gefühle für einen mit ihr Streitenden nicht erwehren kann. Genau das stellt in der Inszenierung eine Johanna dar, die als moderne Frau im Kampf Karriere macht, diese aber nicht mit ihren Gefühlen vereinbaren kann und darüber hinaus auch nicht will. Man kann sie durchaus mit einer Karrierefrau von heute vergleichen, die ihren ‚Mann‘ steht und genau dadurch nicht in der Lage ist, sich dem anderen Geschlecht zu öffnen.
In der Inszenierung stellen sich diese übersinnlichen Fähigkeiten als modernes Problem dar, von einer die mehr zu sehen scheint als sie sieht. Wie Johanna auf Rationalisten wirkte und wirkt liegt auf der Hand.

 »Gerettet glaubst du dich durch Gottes Macht? Betrogener Fürst!

LEO 17, theaterensemble wuerzburg

  Regie: Peter Glockner

 u.a. mit Wulf Schmidt-Noerr, Antonia Peters

     

                                                       

                                                                 WO IST MEINE STIMME

                                                     Eine szenische Lesung
 
In der szenischen Lesung „wo ist meine stimme" leihen zwei junge deutsche Schauspieler ihren Altersgenossen im Iran ihre Stimmen und erzählen deren Geschichten.
   Der im Iran aufgewachsene Musiker und Komponist Amir Nasr kommentiert die Erzählung und interveniert improvisatorisch. Die gelesenen Texte sind Ausschnitte aus dem unbearbeiteten Transskript von Gesprächen, die   Ana Zirner im Sommer 2011 mit jungen iranischen Geschwisterpaaren in Teheran und Isfahan geführt hat. Sie vermitteln sehr persönliche Eindrücke aus dem heutigen Leben in dem Land mit der jüngsten Bevölkerung weltweit.Mit seiner Musik erzählt Amir Nasr die Geschichte seines Landes auf sehr eigene Weise. Ohne Worte    beschreibt er die Widersprüche, die Hoffnungen und die Energie im Iran.
Durch die Vernetzung der Erzählebenen werden die Gemeinsamkeiten, wie auch die tiefgreifenden Unterschiede zu unserem Leben deutlich.
 Es wird von einer ruhelosen Gegenwart erzählt, zwischen der Erinnerung (an die „Grüne Bewegung“ im Jahre  2009) und dem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft.
   
Statt der bekannten, sich immer wiederholenden Nachrichtenbilder rücken die Geschichten von „wo ist meine stimme“ die Gesichter der einzelnen Menschen in unseren Fokus.
Regie / Konzeption Ana Zirner / satellit produktion
Live Musik: Amir Nasr
                    Sprecher:
Paula Binder, Benedikt Blaskovic/ Thomas Praznak
 
           Assistenz bei der Performance , BLACK GERMANY von Tomma Galonska HdK München
 
 

Faust hat Hunger und verschluckt sich an einer Grete - Ewald Pameltshofer

 

 

 

 

 

"Paula Binder und Mark Hinkel sind die anderen, die bemüht sind sich nicht anzupassen.

Die beste schauspielerische Leistung zeigte für mich Paula Binder in der Rolle der SIE.

Mitreißend und voller Spannung bis zum Schluss."

theater to go